Der Imker
Über mich
Hobbyimkerei seit 2008, mitten in Halver-Schwenke. Mit Bienen, Geduld und einem Ehrenkasten.
Hallo, ich bin Holger
Imkern als Hobby, seit 2008
Ich halte Carnica-Bienen in Magazinbeuten im Zander-Maß, mitten in Schwenke bei Halver. Aus einem Hobby wurde mit den Jahren Handwerk: Bienen beobachten, Völker führen, Honig schleudern und mit anderen teilen.
Früher war ich Teil des Dozententeams der VHS-Kurse „Imkerei für Anfänger“ in Halver. Aus zeitlichen Gründen klappt das heute leider nicht mehr. Meine Erfahrung gebe ich deshalb hier weiter: Auf dieser Website steht eine ehrliche Seite zum Imkerjahr, damit jeder vorher weiß, worauf er sich einlässt.
Was bedeutet H⁴?
Holger Heyer Halveraner Honig. Vier Mal H, einmal Bienenhandwerk. H⁴ steht außerdem für die vier Heyers, die hier in Schwenke wohnen. Der Beiname lautet „Heyer Beesness“, aus dem englischen bees und dem Geschäft, das ich eigentlich gar nicht betreibe, sondern liebe.


Die Familie
Wir sind die H⁴
Hinter dem Honig steht die ganze Familie: Linda, Brian, Felix und ich. Wir vier sind die „H⁴“, die dem Honig seinen Namen geben, und die Familie, die am Ehrenkasten für Nachschub sorgt, wenn ich mal wieder bei den Völkern bin.
Ganz ehrlich
Was nervt, und was schiefgeht
Was nervt? Die Stiche. Alte Hasen schwören darauf, ohne Handschuhe und Schutz zu arbeiten. Das schärfe angeblich das Gefühl für die Völker und vermeide unnötige Hektik. Stimmt sicher. Nur: Ein Bienenstich tut nach über 20 Jahren noch genauso weh wie der erste, besonders im Gesicht. Verändert hat sich nur, dass die Schwellungen ausbleiben.
Imker erzählen gern und ausführlich von ihrem Hobby, zu Recht, es ist faszinierend. Meine Frau Linda beendet inzwischen routiniert jedes Gespräch, in dem sich jemand mein Bienen-Wissen angehört hat, mit: „Das Zertifikat stelle ich euch dann gleich aus.“
Fehler gehören dazu, gerade am Anfang. Meine größte Fehlleistung: Ich wollte eine vermeintliche Drohnenwabe herausschneiden, um die Varroa-Milben-Last zu senken, ein gängiger Kniff unter Imkern. Erst als die ganze Wabe draußen war, wurde mir klar: Das war keine Drohnenbrut, sondern eine komplett besetzte Wabe mit junger Arbeiterinnenbrut. Nicht dramatisch, aber lehrreich. Ein Bienenvolk kompensiert viele Anfängerfehler von selbst. Der Honigertrag sollte sowieso nie der Hauptgrund für dieses Hobby sein.
Wie viele Völker ich halte
Das schwankt von Jahr zu Jahr: Über den Winter halte ich es meist bei maximal 8 Völkern, im Sommer werden daraus über Ableger rund 16. Im Herbst vereinige ich sie wieder zu 8, damit jedes Volk eine frische Königin hat. Neueinsteigern rate ich trotzdem zu zwei Völkern, wie auf der Seite Imkerjahr beschrieben.
Meine Grundsätze
Drei Dinge, an denen ich mich messe
Nah dran
Der Honig stammt aus der unmittelbaren Umgebung von Schwenke. Kürzer wird der Weg vom Volk ins Glas kaum.
Ehrlich
Ein Honig, eine Sorte, kein Marketing-Schnickschnack. Und zum Imkern selbst gibt es hier auch die Schattenseiten zu lesen.
Auf Vertrauen gebaut
Selbstbedienung am Ehrenkasten funktioniert nur, wenn man einander vertraut. Bisher tut es das.

Mitmachen
Lust auf Bienen?
Wer wissen will, wie viel Zeit und Mühe Imkern wirklich kostet, findet auf der Seite zum Jahresverlauf eine nüchterne Antwort. Wer einfach Honig mag, holt sich ein Glas am Ehrenkasten.